Venedig – Stadt der Liebe

 

Anzeige / Venedig – Die wohl schönste und romantischste Stadt der Welt. Auf dem Weg zum Hotel überquert man gefühlt tausend Brücken, sieht unfassbar viele alte Gebäude, lächelnde Menschen, keinerlei Autos und viele viele Blumen.

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Ach und dann wären da noch Pizza, Pasta, Eiscreme und Wein.

Aber fangen wir ganz am Anfang an. Ich rate unbedingt davon ab, mit dem eigenen Auto nach Venedig zu reisen. In der Stadt selbst gibt es nur wenige Parkhäuser und diese sind extrem teuer. Übernachtet hatten wir direkt im Herzen von Venedig. Stadtteil ‘San Marco’ im Hotel ‘Splendid Venice’. Traumhaft. Das komplette Paket Liebe. Die Anreise dauert mit dem Boot zwar etwas, aber für alle die gerne mit dem Schiff unterwegs sind, vergeht die Zeit wohl wie im Flug 🙂

Dort angekommen fühlte ich mich direkt wie in der Zeit zurück versetzt. Stuck an den Wänden, viel Prunk und alte Gemäuer. Ich liebs. Hier könnte ich ewig bleiben.

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Zu Fuß ging es los. Wir holten uns ein veganes Gemüse-Panini, tranken ein Glas Lambrusco und schlenderten durch die Straßen.

Ich war direkt komplett verloren. Total verliebt in diese wunderbare, malerische, überfüllte, zerfallende, auf Hochglanz polierte Stadt. Ab jetzt muss ich wohl immer wieder kommen.

Anschließend: Eine Gondelfahrt. 45 Minuten für 120€. Puh, definitiv kein Schnäppchen, aber das war es wert. Eine ganz andere Seite von Venedig.

 

Aber wie ist das eigentlich, als Veganer in Italien? Vegan ist in Italien generell ein schwieriges Thema, denn den Italienern ist der Begriff ebenso fremd wie die Worte Einkommenssteuer, Tempolimit oder Überholverbot.

 

Zunächst: Hier gibt es weder spezielle vegane Restaurants noch Bistros/Cafés. Deshalb ist Improvisationskunst verlangt. Pasta mit Tomatensoße geht immer. Und ansonsten? Brot und Wasser?

 

Nein ihr Lieben, absolut nicht. Pizza ohne Käse, gemischte Antipasti, frisches Brot, mit Gemüse belegte Panini. Und Wein. Oh dieser Wein. So so lecker.

Tipp: In der legendären Harry’s Bar den original Bellini trinken, wo er erfunden wurde. Schweineteuer, dafür mit Champagner und weißem Pfirsichmark in toller Atmosphäre, wo schon Hemingway gerne an der Bar saß 🙂

 

Selbstverständlich hatten wir Zoey überall dabei. Hier freut sich nämlich jeder über Hunde. Keine Autos, keine Fahrräder, mehrere Parks und so viele interessante Ecken. Win win.

Was man noch tun sollte?

Früh am Morgen oder super spät auf den Markusplatz – Nahezu keine Menschenseele dort (nach 23 Uhr oder vor 7 Uhr morgens, da ab ca. 6 Uhr die Vaporetto Boote fahren). Das Taubenfüttern ist dort übrigens inzwischen verboten und kostet 500 Euro Bußgeld.

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Wir hatten effektiv nur einen Tag dort und haben das maximale rausgeholt. Auch kurze Tripps haben ihre Berechtigung. Aus dem Alltag ausbrechen.

Venedig ist einfach wunderschön und trotz aller Touristenmassen einen Besuch wert. Wer war schon öfters dort und hat mehr Tipps parat? Was gehört bei jedem Venedig-Aufenthalt dazu? Ich freue mich über eure Erfahrungen 🙂

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