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Serienjunkie – Empfehlungen

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Ein verregneter Sonntag. Es ist kalt. Ungemütlich. Essen bestellen oder ein warmes Porridge im Bett. Perfekt.

Dicke Socken und Jogginghose. Die Decke bis zur Nasenspitze hochgezogen. Das Fenster ist auf. Der Regen macht die Musik.

Was könnte jetzt besser passen, als stundenlanges Nichtstun und sich von unterschiedlichen Charakteren verzaubern zu lassen.

Seit ich Netflix abonniert habe, kann ich förmlich sehen, wie sich Staub auf meinen Büchern ansetzt und die Zeit dabei nur so verfliegt.

Hier kommen meine Serien Tipps und aktuellen Favoriten. Lets go.

Aktuell

Der Denver-Clan (Netflix)

Fallon Carrington ist eine kluge und gerissene Geschäftsfrau, die glaubt, bald der neue COO von Carrington Atlantic, dem Unternehmen ihres Vaters zu werden. Blake schockiert seine Familie jedoch, indem er sie mit Cristal, ihrer zukünftigen Stiefmutter, bekannt macht. Ab jetzt führt Fallon einen totalen Krieg gegen Cristal und ihren Dad, was zur Partnerschaft mit Blakes größtem Rivalen Jeff Colby führt.

Super spannend, mit allem was das Herz begehrt. Der Denver-Clan ist voller Intrigen, Liebesgeschichten und Machtspielchen. Die Sprüche, Zickereien, die ganzen Twists – “Dynasty” hat alles was eine unterhaltsame Dramaserie braucht. Natürlich ist vieles überspitzt, aber gerade das macht an der Serie so viel Spaß.

Genre: Seifenoper

Spuk in Hill House (Netflix)

Diese Serie handelt von fünf Geschwistern, die als Kinder in einem Haus groß wurden, das später als das berühmteste verfluchte Haus des Landes in die Geschichte eingehen sollte. Als Erwachsene müssen sie nach einem Schicksalsschlag dorthin zurückkehren und sich den Geistern ihrer Vergangenheit stellen. Von diesen treiben sich einige immer noch in ihren Gedanken herum. 

Eine tolle Haunted-House Serie in der der Spuk eher unaufdringlich daher kommt. Diese lebt zum Glück nicht von ständigen Jump-Scares oder übertriebenen Horror-Elementen sondern eher von der Dramatik rund um das Familienleben der Crains innerhalb und außerhalb des Hill Houses. Worth it.

Genre: Horror 

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Elite (Netflix)

Bye, bye Gossip Girl – Hallo Élite! Die neue Netflix-Serie bringt euch acht Folgen Nervenkitzel, Streit und Intrigen vom Feinsten. Die beste Schule Spaniens muss drei Schüler aus der Umgebung aufnehmen, weil deren Schule von einem Erdbeben zerstört wurde. Klarerweise entstehen ab Tag 1 Diskrepanzen. Samuel, Nadia und Christian haben Probleme sich anzupassen und werden nicht respektiert. Besonders Guzmán findet es schrecklich, dass die drei auf seiner Schule sind. Seine Schwester Marina hingegen ist viel offener und lädt sie direkt auf ihre Geburtstagsfeier ein.

Genre: Drama

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Haus des Geldes (Netflix)

Monatelang planen die Protagonisten um den genialen Professor einen scheinbar perfekten Überfall auf die Banknotendruckerei Spaniens. Anfangs scheint ihr Plan auch aufzugehen. Doch dann verändern sich einige Variablen und es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Ihre Geiseln rebellieren und der Professor scheint Gefallen an der Inspectora zu finden.

Eine der besten Serien der letzten Jahre für mich. Sie hat zwar (vor allem zum Ende hin) kleinere Logiklöcher, aber das wiegen die fantastischen Schauspieler und die tolle Inszenierung locker auf.

Genre: Thriller

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Watched & Loved

Better Call Soul (Netflix)

This got me. Spin-off zu “Breaking Bad“.

Jimmy McGill ist ein eher kleines Licht am Anwaltshimmel und hat demzufolge auch ständig mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Noch immer auf der Suche nach seiner wahren Bestimmung, droht er, nach und nach selbst auf die schiefe Bahn zu geraten. Die perfekte Mischung aus Humor und dem echten Leben. Ich liebe es.

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Modern Family (Netflix)

Die Sitcom im Stil einer Mockumentary betrachtet das Leben dreier ziemlich unterschiedlicher, aber doch verbundener Familien. Ich bin der Serie verfallen. Könnte ich, ohne Witz, stundenlang sehen.

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The Blacklist (Netflix)

Wieso habe ich damit nicht früher angefangen? Ernsthaft. Absolut meins.

Erst ein angesehener Offizier der US Navy, heute gehört ‚Red‘ zu den meist gesuchten Verbrechern der Welt und das obwohl er vor 20 Jahren von der Bildfläche verschwunden ist. Umso überraschender ist es, dass Reddington eines Tages plötzlich im FBI-Hauptquartier in Washington D.C. aufkreuzt und sich den Beamten stellt. Als wäre dies noch nicht genug, bietet er dem FBI sogar an, seine kriminellen und terroristischen Kontakte zu liefern, die er über die Jahre auf seiner ganz persönlichen „Blacklist“ zusammengetragen hat.

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Designated Survivor (Netflix)

Nach einer katastrophalen Attacke auf Washington D.C., bei der die gesamte politische Führungsriege ums Leben kommt, wird ein bislang unbedeutendes Mitglied des Kabinetts plötzlich zum neuen US-Präsidenten. Das frisch ernannte Staatsoberhaupt Tom Kirkman ist in seinem neuen Amt zunächst ziemlich überfordert und versucht daher, zuallererst einen kühlen Kopf zu bewahren. Doch schon bald wird ihm bewusst, dass eine groß angelegte Verschwörung im Gang ist. Fortan setzt er alles daran zu verhindern, dass sein Land und seine Familie ins Chaos stürzen.

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Breaking Bad (Netflix)

So muss eine Serie aussehen. Relativ kurz gehalten und genau auf das wesentliche beschränkt. Der Werdegang des Walther White ist phänomenal. Vom kleinen spießigen Chemielehrer zum skrupellosem Drogenbaron. Gegen Ende hin kann man Walt für seine Taten eigentlich nur hassen, und trotzdem hat man zum Schluss immer noch Sympathie, ja beinahe Mitleid und Verständnis für Heisenberg.

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House Of Cards (Netflix)

Wieder eine Serie die mich einige Nächte nicht losgelassen hat! Was soll man zu Francis J. Underwood noch sagen, grandios. Korrupt, intrigant & gleichzeitig gnadenlos ehrlich. Zahlreiche unvorhersehbare Momente.

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Narcos (Netflix)

Meine anfänglichen Bedenken, ob die dritte Staffel die hohe Qualität der ersten und zweiten Staffel ohne Pablos Escobar halten kann, waren unbegründet. Die dritte Staffel fängt da an, wo sie in der zweiten geendet hat: Mit einer fesselnden Handlung und Spannung. Die Schauspieler sind exzellent. Von überflüssigen Dialogen, die nur die Zeit Strecken sollen, keine Spur.

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How To Get Away With Murder (Netflix)

I love it. Hier besteht grosse Suchtgefahr, denn es gibt zu jeder Folge zwar einen unabhängigen Fall, aber durchgehend die ganze Staffel dazu eine komplexe Geschichte, sogenannte Flashbacks, die in Bruchstücken erzählt wird. Ich habe wirklich nach jeder Folge gedacht “Das kann nicht sein”, weil es einfach unvorhersehbar ist. Es wirkt dazu auch überhaupt nicht lächerlich trotz der vielen Wendungen, was auch an der überragenden schauspielerischen Leistung von Viola Davis liegt! Ich liebe Annalise Keating.

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Walking Dead (Netflix)

Gute Serie. Zombies, Endzeit, Survival, Überlebenskampf, Nahrungsknappheit, Gruppenkonflikte, Charaktertiefe. Die Serie hat wahnsinnig viel zu bieten und hat einen hohen Suchtfaktor. In den letzten beiden Staffeln hat die Serie allerdings an Qualität verloren. Zu viele verschiedene Gruppen, sehr langatmig, zu wenig Handlung, blöde Dialoge. Manche Charakterhandlungen sind unlogisch und nicht nachvollziehbar.

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Sons Of Anarchy (Netflix)

Jackson ‘Jax’ Teller ist der Vizepräsident einer Motorradgang, die in illegale Geschäfte verwickelt ist. Sein Stiefvater Clay, der Präsident, will daran auch nichts ändern, doch Jax hat Bedenken.

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Orange Is The New Black (Netflix)

Staffel 1-3 waren unglaublich spannend und fesselnd. Ich habe die Serie geliebt. Ab Staffel 4 Mitte und auch die gesamte 5. Staffel finde ich allerdings nicht mehr ganz so toll. Der Aufstand, die gesamte Handlung wird ein wenig unrealistisch. Viele Charaktere, die in den vorigen Staffeln interessant und charismatisch waren, werden meiner Meinung nach völlig anders dargestellt, als zu Beginn.

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Tote Mädchen Lügen Nicht (Netflix)

„Du kannst nicht jemanden zurück ins Leben lieben“.

Was muss passieren, damit ein junger Mensch den Glauben an die Welt verliert und sich dazu entschließt seine Pulsadern aufzuschneiden? 13 Folgen lang behandelt jede Folge eine Kassette und damit eine Person in Hannahs Leben. Kurz vor ihrem Suizid nahm Sie die Bänder auf.

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Desperate Housewives (DVD)

Das war die erste Serie bei der ich wirklich trauerte als sie zu Ende ging.

Kein Wunder, ich habe sie die ganzen 8 Jahre lang verfolgt, nie eine Folge verpasst und mich auf jede neue Folge mehr als auf die vorige gefreut. Die Frauen in der Wisteria Lane führen ein beschauliches Leben, zumindest oberflächlich betrachtet. Intrigen und Freundschaft liegen manchmal näher beieinander als erwartet.

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Mr. Robot (Netflix)

Die Geschichte dreht sich um Elliot, der sozial beeinträchtigt ist. Während er tagsüber für die Internetsicherheit einer einflussreichen Firma arbeitet, treibt er sich des Nachts im Dark Web herum und lässt sich mit den falschen Leuten ein.

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Stranger Things (Netflix)

Die Geschichte um den verschwundenen Will und die merkwürdige Elf hat mich sofort in den Bann gezogen und danach ziemlich lange nicht mehr losgelassen.

An Kreativität mangelt es der Serie bestimmt nicht. Selten wurde ich mit Charakteren konfrontiert, die so komplex und verstörend zugleich sind. Es wird gemordet und gelogen, Fragen aufgeworfen, die selten bis gar nicht beantwortet wurden.

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Welche Serien haben euch gefesselt und nicht mehr losgelassen? Lasst es mich wissen.

Love, Nathalie.

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